Eine aktuelle Studie der Experten des Uno-Klimarats (IPCC) zeigt erneut auf, wie dramatisch die globale Klimasituation ist. Die weltweite Klimaveränderung ist weitaus gravierender als bisher angenommen. Fazit des Berichts: Die Erde muss sich nicht, wie es bisher vermutet wurde, bis zwei Grad aufheizen, damit es zu extremen Wetterlagen wie vermehrten Hitzewellen, Trockenzeiten und Überschwemmungen kommt, sondern hierfür reicht bereits ein Anstieg der Durchschnittstemperaturen von weniger als einem Grad. Laut Studie ziehen bereits geringfügige weitere Anstiege der globalen Durchschnittstemperatur schwere Folgewirkungen nach sich. Was heute an Klimaerwärmung verursacht wird, wirke 1000 Jahre nach.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fordert angesichts dieser alarmierenden Studie:
„Gebäudesanierung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Ausbau der regenerativ erzeugten Wärme, Erneuerung des Kraftwerksparks, Elektromobilität – all das ist ökologisch und ökonomisch geboten, schafft und sichert Arbeitsplätze.“
Es gibt also Handlungsbedarf, schnell und deutlich. Handlungsbedarf, der nicht von der Finanzkrise verdrängt werden darf und der auf einem Mentalitätswandel beruht, um weg vom Öl hin zu Bioenergie zu kommen.

Das Klima wird sich ändern, die Frage ist nur, wie stark. Mit der Produktion von Strom und Wärme aus Biogas kann der Kampf um die Reduzierung der Treibhausgase aufgenommen werden. Dieser Kampf muss gewonnen werden. Es gibt bereits wichtige Biogas-Unternehmen, deren höchstes Anliegen es ist, an der Steigerung von Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz zu arbeiten. Ob in der Biogasanlage-Planung und -konzeption, der optimierten Zuführung von Substraten, in der Gasanalytik, der Gärrestaufbereitung oder bei den angrenzenden Dienstleistungen – diese Unternehmen arbeiten an vielen Stufen der Wertschöpfung im Rahmen der Biogasproduktion.
Tun Sie es auch und engagieren Sie sich für die Zukunft unserer Umwelt!