Archiv für die Kategorie ‘Industriebedarf’

Einer für Alle – Professioneller Malerbedarf aus einer Hand

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Wirtschaftskrise hin oder her – wer in Berlin unterwegs ist, sieht sich einer aktiven Baubranche gegenüber. Die nicht aus dem Berliner Stadtbild wegzudenkenden Baukräne stehen allerorts – und nicht im Stillstand.

Großbauprojekte, wie die Umstrukturierung des Alexanderplatzes zur neuen Mitte Berlins und seine neuen Hochhäuser, versprechen attraktive Aufträge für das Bau- und Malerhandwerk. Gebäude werden saniert und winterfest isoliert. Täglich sind neue Gerüste im Aufbau zu sehen. Und auch der private Deutsche bleibt ein stetiger Kunde von Baumärkten und Co.

Bei so viel anhaltender Handwerks- und Baulaune ist Verlässlichkeit und organisatorische Berechenbarkeit von großem Vorteil. Qualität aus einer Hand soll dabei nicht nur das neu entstehende Einkaufszentrum liefern, sondern auch in der Bauphase von Zulieferern und Anbietern der Baumaterialien und Werkzeuge erfolgen.

Für den Innenbereich bietet sich die Allcolor GmbH als Malerbedarfs-Großhandel an. Schon bei der Gründung 1987 war das Ziel klar definiert: Dem Maler-, Stuck- und Bauhandwerk ein Vollsortiment an professionellem Malerbedarf aus einer Hand zu bieten.

Mittlerweile sammelte das Unternehmen jahrzehntelang Erfahrung, was nicht nur die Arbeit und den Service erheblich prägte, sondern auch die Qualität der angebotenen Malerwerkzeuge sichert. Mit ihrem Unternehmenswachstum fächerte sich auch das Angebot an Werkzeugen und Malerzubehör weiter auf. So findet man heute im Katalog wie auch im Onlineshop Pinsel, Spachtel und Farbroller, Artikel der Klebetechnik in variablen Ausführungen bis hin zu Tapezierwerkzeugen und Arbeitsschutz-Artikeln.

Der enge Kontakt zu Herstellern aus der ganzen Welt ermöglicht diese Vielfalt der Angebote und zudem ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Und nicht nur die Qualität und Quantität der Produkte, sondern auch eine schnelle Lieferung machen Allcolor durch ein ausgefeiltes Logistikkonzept zu einem flexiblen und zuverlässigen Partner der Handwerks- und Baubranche.

Doch ganz gleich ob für gewerbliche oder auch private Zwecke, fürs Malen, Lackieren oder Streichen stellt Allcolor die richtigen Artikel des Malerbedarfs für die verschiedensten Tätigkeitsbereiche bereit, um qualitativ auf höchstem Niveau arbeiten zu können.

Und wenn auch in den nächsten Jahrzehnten in Berlin die Baukräne sich weiterdrehen, werden die  Spuren professioneller Werkzeuge und Arbeit in den Bauobjekten und im eigenen Heim sichtbar bleiben.

Mit einem Herdwagenofen Wärmeprozesse effizient gestalten

Montag, 14. September 2009

Ein Herdwagenofen kann einem manchmal das Leben erleichtern. Und wenn schon nicht das Leben, dann zumindest diverse Arbeitsvorgänge, wie zum Beispiel das Anlassen, Glühen und Verhärten von Eisen, Stahl und anderen Metallen. Aber auch das Erhitzen und Verarbeiten von Glas und Keramik findet Anwendung hier. Denn: Die weite Temperaturspanne von Herdwagenöfen deckt ein breites Anwendungsspektrum ab. Die unterschiedlichen Wärmeleistungen reichen von etwa 100-200°C bis hin zu Hochtemperaturen von 1800°C. So kann ein und derselbe Ofentyp für viele verschiedene Wärmevorgänge genutzt werden.

Bei Temperaturen von unter/bis 200°C werden vor allem Vorgänge zum Tempern und Aushärten von Kunststoffen durchgeführt, da diese nicht sehr viel Hitze zum Verarbeiten benötigen. Anders ist dies bei Metallen, wobei auch hier die Hitzespanne variieren kann. Je nach Material und Arbeitsvorgang werden Temperaturen von bis zu 1100°C für Glühprozesse eingesetzt. Den höchsten Wärmegrad verlangen die Prozesse, die technische Keramik beinhalten, da diese zur optimalen Verarbeitung bis zu 1800°C heiße Herdwagenöfen verlangt.

An die verschiedenen Wärmebedürfnisse angepasst, werden die Heizsysteme der Öfen jeweils verschieden gefertigt. Bei Temperaturen von bis zu 900°C werden meist elektrisch beheizte Herdwagenöfen eingesetzt, die durch leistungsstarke Gebläse eine Art Umluftfunktion beinhalten. So wird die Temperatur im Ofen optimal verteilt. Um Maximaltemperaturen zu erhalten, wird gegebenenfalls der Herdwagen mit erhitzt und somit eine Beheizung über fünf Seiten erreicht. Die gleichmäßige Verteilung der Wärme ist bei vielen Vorgängen bedeutend für das Ergebnis. Um besonders schnelle Aufheizraten zu erhalten, werden manche Herdwagenöfen mit Gas beheizt.

Einer der bedeutendsten Vorteile von Herdwagenöfen gegenüber anderen Modellen ist der herausfahrbare Herdwagen, durch den eine einfache Beschickung auch bei größeren Mengen an Wärmegut möglich gemacht wird. Bei der Benutzung von mehr als einem Herdwagen kann der Ofen mehrmals direkt hintereinander genutzt werden und wirkt somit besonders produktiv und ökonomisch effizient. Der Herdwagenofen ist in jeder Hinsicht ein großes Plus für die Industrie.

Die Fabrik der Deutschen oder warum Arbeitsschutz so wichtig ist

Montag, 20. April 2009

Die 65. Filmfestspiele in Venedig widmeten einen Tag den so genannten „Weißen Toten“ (ital. Morti bianche), denen, die an ihrem Arbeitsplatz gestorben sind. Der Vergleich der Zahlen zwischen Deutschland und Italien mutet hierbei erschreckend an: Der Statistik zufolge starben in den vergangenen Jahren in Italien jährlich rund 1300 Menschen bei Arbeitsunfällen. Die Dunkelziffer wird hierbei noch sehr viel höher geschätzt, da viele der Verunglückten illegale Einwanderer oder prekär Beschäftigte waren. Doch selbst die 1300 „weißen Toten“ sind schon doppelt so viele wie in Deutschland und hierbei muss zudem beachtet werden, dass die Zahl der Beschäftigten in Deutschland bei rund 40 Millionen, in Italien hingegen bei 23 Millionen liegt. Somit ist die Zahl dieser Toten viermal höher als in Deutschland.

Das öffentlich-mediale Interesse an diesen Toten und der Arbeitssicherheit in Italien wurde allerdings erst durch einen Unfall im Dezember 2007 in Turin geweckt. Was vorher gar nicht oder in einer Zeile in den Zeitungen erwähnt wurde, entfesselte nun die geballte öffentliche Empörung: Ein Brand im Turiner Sitz eines großen deutschen Stahlunternehmens verursachte den Tod von sieben Arbeitern, die verbrannten. Die Medien berichteten, dass angesichts der geplanten Stillegung des Werks möglicherweise die Sicherheitsnormen im Brandschutz und Arbeitsschutz vernachlässigt wurden. Die Unternehmensleitung sei von der Brandversicherung und von Aufsichtsbehörden vergeblich auf Mängel hingewiesen worden.

Diese Geschichte erzählt auch der Film „La fabbrica dei tedeschi“ (Die Fabrik der Deutschen) von Mimmo Calopresti, der nicht nur das Unglück selber, sondern auch die Vorgeschichte des Unglücks rekonstruiert, das seit Jahren absehbar und befürchtet war. Der Film zeichnet ein skandalöses Bild der Zustände in dem Werk: Nicht nur hatten die Arbeiter schon lange vorher die mangelnde Sicherheit der Anlagen gemeldet, sondern auch die zuständigen Turiner Arbeitsbehörden hatten bereits 2006 dem Management des Stahlunternehmens entsprechende Auflagen gemacht, die jedoch von eben diesem Management immer wieder hinausgezögert wurden.

Das deutsche Management des Stahlproduzenten, muss sich nun in Turin der Anklage wegen vorsätzlicher Tötung stellen, welches sich nun jedoch in einem Gerichtsstreit gegen die Vorwürfe stellt: Man ließ verlauten, dass es die Aufgabe der Arbeiter gewesen wäre, die Feuerlöscher zu befüllen.

Dieses Beispiel ist exemplarisch für Italien: Es zeigt sich deutlich, dass im Rahmen der fehlenden Kontrollmöglichkeiten in Italien, auch ausländische Unternehmen geneigt sind, den Aspekt der Werkssicherheit tendenziell zu vernachlässigen. Dies ist umso trauriger, da Italien eigentlich über ein sehr fortschrittliches Arbeitsschutzgesetz verfügt: Das Gesetz ‚Legge 626‘ aus dem Jahr 2004 gilt sogar als das fortschrittlichste in ganz Europa. Darin vorgesehen sind u.a. die Einführung eines betrieblichen Sicherheitsbeauftragten und ein so genannter Präventionsdienst. Zudem müssen die Unternehmen regelmäßig das vorgeschriebene Documento di Valutazione del Rischio – einen Bericht zur Beurteilung der spezifischen Arbeitsplatzgefahren – aktualisieren.

Das deutsche System ist rechtlich sehr viel straffer geregelt: Im Durchschnitt müssen alle zwei Jahre Prüfungen und Kontrollen in den Werken durchgeführt werden. Zudem wird der Arbeitsschutz in einem dualen System überwacht: durch die Arbeitsschutzbehörden in den Ländern sowie durch die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Unterschieden wird hierbei zwischen „allgemeinem Arbeitsschutz“, welcher Leben und Gesundheit der Arbeitnehmer schützen, ihre Arbeitskraft erhalten, sowie die Arbeit menschengerecht gestalten soll, was durch die schon genannten Sicherheitskontrollen, jedoch auch durch schützende Arbeitskleidung wie Schutzbrillen, Helme, Arbeitsschuhe und Schutzkleidung gewährleistet wird und dem „sozialen Arbeitsschutz“, welcher allgemeinere Dinge wie Arbeitszeiten oder Kündigungsschutz beinhaltet. Unfälle kann man so zwar niemals völlig ausschließen, sie jedoch auf ein Minimum reduzieren, denn: Sicherheit am Arbeitsplatz geht vor.

Kulturgeschichte als Industriegeschichte

Donnerstag, 12. Februar 2009

Der Betrieb als Grundstein der modernen Gesellschaft

Die früheste Ausprägung der Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, lässt sich bis ins England des 18. Jahrhundert zurückverfolgen mit dem Beginn der Industrialisierung. 1771 errichtete der englische Perückenmacher Richard Arkwright die erste industrielle Baumwollspinnerei der Welt in Cromford. Im Gegensatz zu ihrem Vorläufer konnten die hier benutzten Spinnmaschinen von einfachen Hilfsarbeitern bedient werden, die somit keine berufliche Spezialisierung mehr brauchten. Die heutige Arbeiterklasse ebenso wie die heutigen Fabrikbetriebe fanden hier ihren Anfang.

1783 dann kopierte Johann Gottfried Brügelmann mittels Industriespionage diese Spinnmaschinen für die Ratinger Textilfabrik Cromford, welche so zur ersten Fabrik Kontinentaleuropas wurde. Die Industrielle Revolution, welche sich in der schnellen und nachhaltigen Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse äußerte und den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft bedeutete, nahm ihren Lauf.
Es kam zur Urbanisierung, bei der Kleinbauern und Landlose anfingen in die schnell wachsenden Städte abzuwandern, wodurch ausreichend Arbeiter für die Industrielle Revolution zur Verfügung standen.

Hierdurch wuchsen nicht nur die Städte, sondern auch die sozialen Missstände, da noch keine rechtsstaatlichen Regelungen für die neu entstehenden Arbeitsverhältnisse in den Industriebetrieben existierten. Es gab weder Bestimmungen zu den Arbeitszeiten, zur Sicherheit am Arbeitsplatz oder Umweltregelungen.

Und auch wenn die grundsätzliche Einteilung unserer Gesellschaft letztlich die gleiche geblieben ist, wie im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts, haben doch die Arbeitsbedingungen, sowie Umwelt- und Arbeitsschutz in den Betrieben bedeutende Fortschritte gemacht.

Rückenbelastendes Heben und Tragen, welches früher von Hand geschah, wurde durch die Erfindung von Gabelstaplern, Hubwagen und ähnlichen Stapel- und Hebemaschinen abgelöst. Zugleich sind Firmen den heutigen Sicherheitsbestimmungen entsprechend dazu verpflichtet, ausreichenden Brandschutz zu gewährleisten, aber auch schützende Berufskleidung vorzuschreiben.

Letztlich haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, dass auch der industrielle Umweltschutz ein wichtiger Faktor sowohl für die Natur als auch für die Menschen, die in ihr leben, geworden ist. Durch die sogenannten Umweltschutzbestimmungen gibt es so klare Richtlinien für Lagerung, Entsorgung und Reinigung von den Materialien eines Betriebes. Ganz aktuell ist zudem das Nichtrauchergesetz verabschiedet worden, welches jedem einen rauchfreien Arbeitsplatz zusichert.

Fazit:
Die Soziale Frage, die noch am Beginn der Industriellen Revolution von so bedeutender Dringlichkeit war, scheint mittlerweile durch den Ausbau des Sozialstaats, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Anhebung des allgemeinen Wohlstandsniveaus in Vergessenheit geraten.

Industriebedarf im B2B-Bereich

Montag, 26. Januar 2009

Das Wort Industrie stammt vom lateinischen Wort industria ab und bedeutet so viel wie Betriebsamkeit oder Fleiß. Die Industrie ist ein wichtiger Zweig einer Volkswirtschaft. Doch was ist charakteristisch für diesen Zweig?

Unter Industrie versteht man die Produktion oder Weiterverarbeitung von Gütern, die meist hoch mechanisiert bzw. automatisiert abläuft.

Nach internationalen Richtlinien werden verschiedene Industriezweige unterschieden:

  • Montan-/ Schwerindustrie
  • Metallindustrie
  • Chemische Industrie
  • Recycling/ Abfallindustrie
  • Holz- und Korkartikel
  • Konsumgüterindustrie / Leichtindustrie

Für die Produktion von Gütern müssen natürlich gewisse Grundbedarfsmittel wie Industriebedarf und Laborbedarf im Unternehmen vorhanden sein, um ein kontinuierliches und ökonomisch effizientes Produzieren zu ermöglichen. Dieser Grundstock an Bedarfsmitteln kann beispielsweise Arbeitsschutz-Material, Arbeitsmaterialien wie Pinsel und Bürsten, Kunststoffflaschen für die Aufbereitung von chemischen Substanzen, Lackierbedarf oder andere Behältnisse umfassen.

Es gibt Unternehmen, die genau darauf spezialisiert sind, der Industrie diesen Grundstock an Bedarfsmitteln zuverlässig, kontinuierlich und genau nach den Wünschen des Industrieunternehmens angepassten Produkte zur Verfügung zu stellen! Meist erfolgt der Vertrieb des Industriebedarf im B2B-Bereich, also nur Unternehmen untereinander können die Produkte beziehen.

Der normale Konsument müsste für den Erwerb der Grundbedarfsmittel in einen Baumarkt oder ähnliches gehen.