Archiv für die Kategorie ‘Energie’

Erneuerbare Energien

Freitag, 27. August 2010

Windenergie-AnlageWas geschieht, wenn die Ära der fossilen Brennstoffe zu Ende ist?

Zukünftig müssen die Potenziale der erneuerbaren Energien mehr genutzt werden, um gewappnet zu sein, wenn die fossilen Brennstoffe erschöpft sind.

In absehbarer Zeit wird es soweit sein, dass es nicht mehr genügend fossile Brennstoffe geben wird, so dass dann einzig und allein Energie mit Hilfe von erneuerbaren Rohstoffen gewonnen werden muss. Zu diesen erneuerbaren Energien zählen u. a. Wasser- und Windenergie, Solarenergie, Erdwärme und Bioenergie (sowohl aus pflanzlichen als auch tierischen Reststoffen).

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Bioenergie – Eine umwelt- und wirtschaftspolitische Lösung

Donnerstag, 30. Juli 2009

Umweltverschmutzung durch Schadstoffausstoß, Erderwärmung und Klimawandel – all dies wird oft im Zusammenhang mit der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas diskutiert. Insbesondere der weltweite CO2-Ausstoß durch die Verbrennung dieser Energieträger wird von vielen Seiten mit Besorgnis betrachtet.

Neben der Problematik der Umweltverschmutzung durch fossile Brennstoffe tritt die begrenzte Verfügbarkeit dieser Energielieferanten und die somit ungewisse Zukunft der Energieversorgung immer stärker auf den Plan.
Im Zuge dieser Bedenken wurden Alternativen zu den bisher bekannten Energieträgern gesucht.

Biogas-Erzeugung

Neben der Wind- und Solarenergie gilt die Bioenergie als zukunftsweisende und vor allem regenerative Energieform. Bioenergie, zum Beispiel Biogas, wird aus organischen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. In einer Biogasanlage werden diese Rohstoffe in einem anaeroben Prozess zu Biogas umgewandelt. Dieses Biogas kann für die Strom- und Wärmeversorgung sowie als Kraftstoff eingesetzt werden. Bioenergie ist nicht nur ein innovatives umweltpolitisches Konzept, sondern auch Teil einer jungen und aufstrebenden Wirtschaftsbranche, die nun im Zuge der Wirtschaftskrise an Ansehen gewonnen hat. Wer bis dahin dachte, dass Klimaschutz und Wirtschaft ewige Konkurrenten wären, muss sich nun eines Besseren belehren lassen.

Mit Klimaschutz lassen sich auch Arbeitsplätze schaffen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln. So waren im Jahre 2008 ca. 278.000 Menschen in der Bioenergie-Branche beschäftigt. Bis zum Jahre 2020 will die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche insgesamt 500.000 Menschen beschäftigen und 200 Mrd. Euro in Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren Energien investieren.

Das sind also nicht nur gute Nachrichten für die Umwelt, sondern auch für die Arbeitsmarktpolitik.

Echte Energie sparen

Donnerstag, 28. Mai 2009

Greenwashing, also fälschlicherweise mit einem grünen Image zu werben, scheint in aller Munde zu sein. Noch nie zuvor wurde die Gesellschaft, die Politik, die Produkte und deren Public Relations so auf ein Umweltbewusstsein eingestellt. Nach und nach bildet sich eine Sensibilität für die Themen Umweltschutz und Ressourcensparsamkeit aus, die bald auch in den einfachen Haushalten und bei kleinen Kaufentscheidungen bestimmend sein könnte. In der Erinnerung sind noch die Bilder der Greenpeaceaktionen der 1990er eingebrannt, die Schlauchboote zum Beispiel, die Shell-Plattformen umrunden um den Energiekonzernen den Kampf anzusagen. Heute scheinen genau diese Firmen schnurrende Kätzchen der Ökowelle zu sein, werben sie doch mit geringer(er) CO2 Emission, Energie sparenden Produkten und befriedigen so nicht nur den Kundenwunsch durch ihre Produktpalette, sondern auch das grüne Gewissen. Doch sind dies meist nur werbewirksame Maßnahmen, die zwar ein umweltschonendes Versprechen abgeben, aber nur eine geringe Verbesserung der Produkte hinsichtlich CO2 Emission oder gar nur eine Schönfärberei von falschen Tatsachen darstellen. Es fällt mehr und mehr schwer sich durch diesen Öko-Dschungel durch zu informieren, es ist ja mittlerweile, so scheint es, alles energiesparsam(er). Wo findet man da noch ernsthafte und realsparende Angebote, die nicht nur im grünen Werbeslogan aufgehen sondern tatsächlich ehrliche merk- und messbare Effekte hinterlassen?

Vielleicht sollte man sich auf grundlegende Punkte konzentrieren. Energie sparen und einen Beitrag für die Umwelt leisten, beginnt eben auch in jedem Haushalt und Eigenheim.

Mit Energiesparlampen kann ein kleiner, aber langfristig und in der Menge außerordentlich guter Beitrag zur Reduktion der Energieproduktion geleistet werden. Um Beleuchtung auch nur dann zu nutzen, wenn sie wirklich gebraucht wird, ist die Installation einer Lichtsteuerung sinnvoll. Lampen und Beleuchtungen werden zeitlich oder funkgesteuert an oder ausgeschaltet. Bei hellem Sonnenlicht wird das elektrische Licht gedimmt und somit weniger Energie benötigt. Elektronik Produkte dafür werden einfach als Zwischenstecker ohne Werkzeuge leicht montiert.

Vielfach fehlt auch einfach ein Gefühl für die Menge an Ressourcen und Energie, die im Haushalt aufgewendet werden und die Kosten bei der jährlichen Abrechnung stehen dann nicht mehr im kausalen Zusammenhang zu dem einzelnen Energienutzen. Mit Energie-Monitoren kann dabei der Energieverbrauch für jedes Gerät zu jeder Zeit kontrolliert werden.

Im Bereich der Haussteuerung kann desweiteren die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Umwelt Bedingungen gemessen und an eine extra Funk Wetterstation ausgeben werden und somit nicht nur ein optimales Raumklima beibehalten sondern eben auch die Heizenergie und -kosten auf ein sinnvolles Niveau eingestellt werden. Automatisierte Elektronik-Thermostaten stellen dabei Heizungen auf die individuellen Wünsche ein. Die Installation ist dabei einfach und kinderleicht. Das Energie sparende Thermostat wird statt des herkömmlichen Ventils montiert und mit den gewünschten Heiz- und Sparzeiten programmiert.

In der Summe erfährt diese Umstellung auf einen kontrollierten Energieverbauch in der Wohnung und im Haus einen realen und ehrlichen Beitrag zur Senkung der Energieproduktion also der CO2 Emission sowie zur Kostenersparnis.

Mit Biogas und Bioenergie für den Klimaschutz

Freitag, 13. März 2009

Biogas BioenergieEine aktuelle Studie der Experten des Uno-Klimarats (IPCC) zeigt erneut auf, wie dramatisch die globale Klimasituation ist. Die weltweite Klimaveränderung ist weitaus gravierender als bisher angenommen. Fazit des Berichts: Die Erde muss sich nicht, wie es bisher vermutet wurde, bis zwei Grad aufheizen, damit es zu extremen Wetterlagen wie vermehrten Hitzewellen, Trockenzeiten und Überschwemmungen kommt, sondern hierfür reicht bereits ein Anstieg der Durchschnittstemperaturen von weniger als einem Grad. Laut Studie ziehen bereits geringfügige weitere Anstiege der globalen Durchschnittstemperatur schwere Folgewirkungen nach sich. Was heute an Klimaerwärmung verursacht wird, wirke 1000 Jahre nach.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fordert angesichts dieser alarmierenden Studie:
Gebäudesanierung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Ausbau der regenerativ erzeugten Wärme, Erneuerung des Kraftwerksparks, Elektromobilität – all das ist ökologisch und ökonomisch geboten, schafft und sichert Arbeitsplätze.

Es gibt also Handlungsbedarf, schnell und deutlich. Handlungsbedarf, der nicht von der Finanzkrise verdrängt werden darf und der auf einem Mentalitätswandel beruht, um weg vom Öl hin zu Bioenergie zu kommen.
Gärrestaufbereitung für Gewinnung von Bioenergie
Das Klima wird sich ändern, die Frage ist nur, wie stark. Mit der Produktion von Strom und Wärme aus Biogas kann der Kampf um die Reduzierung der Treibhausgase aufgenommen werden. Dieser Kampf muss gewonnen werden. Es gibt bereits wichtige Biogas-Unternehmen, deren höchstes Anliegen es ist, an der Steigerung von Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz zu arbeiten. Ob in der Biogasanlage-Planung und -konzeption, der optimierten Zuführung von Substraten, in der Gasanalytik, der Gärrestaufbereitung oder bei den angrenzenden Dienstleistungen – diese Unternehmen arbeiten an vielen Stufen der Wertschöpfung im Rahmen der Biogasproduktion.

Tun Sie es auch und engagieren Sie sich für die Zukunft unserer Umwelt!

Aus Zwei mach Eins: Blockheizkraftwerke

Mittwoch, 21. Januar 2009

Seit dem 1. Januar 2009 werden Blockheizkraftwerke durch das „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung”, kurz Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, staatlich gefördert. Dieses Gesetz trägt sehr stark zu einer wirtschaftlichen Betriebsweise von KWK-Anlagen bei und trat unter anderem in Folge einer Studie in Kraft, die von dem Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben wurde.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die CO2-Bilanz von Atomstrom sehr viel weniger klimafreundlich sei als von den Befürwortern behauptet wird. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisierte die „Klima-Propaganda” der Atomindustrie als „sachlich falsch und energiepolitisch gefährlich”. Der vermeintliche Klimaschutzvorteil von Atomstrom relativiere sich schon dadurch, dass Haushalte neben Strom auch Wärme bräuchten, die sie dann aus anderweitigen Quellen beziehen müssten. Zudem betonte die IPPNW, dass die weltweit 435 Atomkraftwerke zu weniger als 3 Prozent der Energieversorgung beitragen und es der Atomindustrie lediglich um Marktmacht und den eigenen Profit ginge.

Blockheizkraftwerke (BHKW) stellen hingegen eine Möglichkeit zur alternativen Stromversorgung dar, es handelt sich um Stromerzeuger, die neben dem Strom auch Wärme erzeugen und trotzdem weniger CO2 pro Kilowattstunde als Atomstrom ausstoßen. Durch einen Verbrennungsmotor wird ein Generator angetrieben, der Strom erzeugt. Die hierbei entstehende Wärme kann sodann für die Heizung oder das Warmwasser genutzt werden, während der erzeugte Strom bei einem Überschuss in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Der Wirkungsgrad eines BHKW kann so bis zu 95 Prozent erreichen – zum Vergleich: Die Wirkungsgrade von Kohle- oder Gaskraftwerken liegen nur bei circa 36 Prozent.

Das Blockheizkraftwerk ist somit eine gute, umweltfreundliche Lösung für die Erzeugung von sowohl Strom als auch Wärme und wird mittlerweile selbst für Ein- und Zweifamilienhäuser angeboten, welche so Unabhängigkeit von den jeweiligen Netzanbietern erlangen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun können.

Link zum Bundesverband für Kraft-Wärme-Kooplung